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Ökologisch Bauen

Wirklich ökologisch bauen

Weiß denn heute überhaupt noch jemand was das ist und wie das geht? Und entspricht das überhaupt modernen Standards von Energiesparverordnung und DIN?

Die größten Investitionen von durchschnittlichen Bürgern sind Häuser zum Wohnen und als Altersvorsorge. „Man ist bereit 30 Jahre zu entbehren und jeden Cent zu sparen, um nach 15 bis 20 Jahren eine Sondermülldeponie am Hals hängen zu haben. Die Sanierung wird in Zukunft oft mehr kosten , als sie zu bauen gekostet hat.“

Wenn ich also so viel Geld ausgebe, sollte ich wichtige Zeit im Vorfeld verwenden um  zu verstehen wie mein Haus funktioniert.

Hier gilt: alles, was ich verstehe, kann ich auch vertreten.

1. Frage: Wie lange hält das?

2. Frage: Wie entsorge ich das?

Wenn  z. B. meine Dämmung nur 15 Jahre hält, weil dann Weichmacher und Harze anfangen sich zu zersetzen , habe ich genug Rücklagen für eine Sanierung gebildet?

Wenn ich die alten  Baustoffe als Sondermüll entsorgen muss , was auch heute schon viel kostet , will ich bis zur Entsorgung in Sondermüll wohnen?

3. Frage: Warum hielten früher gesamte Häuser (ob aus Holz oder Stein) Jahrhunderte lang?

4. Frage: Woran gingen die Häuser kaputt?

Es waren die richtigen Baustoffe: Naturstein, gewachsenes Holz ( keine industriellen Holzprodukte, wie Brettschicht , OSB oder Werkholzfaserplatten). Kalk oder Lehm, Schiefer, Holzschindel, gebrannter Ton wie Backsteine, Tonziegel, Terracotta oder Fliesen , natürliche Fasern wie Hanf, Reet (Schilf) usw.

Durch die Mischung von natürlichen Materialien  mit Industrieprodukten wie Zement , Gips, Folien und Polystyrolen erhielten die alten Häuser ihren Todesstoß. Bauphysikalisch passen die verschiedenen Baustoffe hauptsächlich durch ihre unterschiedliche Restfeuchte  und die Kapillarwirkung nicht zusammen.

Wussten Sie , das die weit verbreitete Anwendung von Gipskarton-Platten für die Industrie ein wahrer Glücksfall ist. Gips fällt als Abfallstoff aus der Entschwefelung der Rauchgase aus den Kohlekraftwerken an. Dieses eigentlich zu entsorgende Abfallprodukt wird in ein neues Gewand gepresst und teuer als Trockenbauplatten verkauft.

Durch die industrielle Herstellung von „Baustoffen“  wurden wir durch die Baustoffindustrie zu abhängigen Industrie-Junkies gemacht, ohne es bis heute zu merken. Für die meisten Bauschäden gibt es auch schon wieder das passende chemische Produkt.

Glas- und  Mineralwolle als Dämmung haben eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren. Der angeblich nicht brennbare Baustoff schmilzt bei 1150° C. Giftige Rauchgase führen zu irreparablen Verätzungen der Atemwege. Da Mineralwolle und Polystyrole sehr schnell schmelzen, entsteht in der Dämmebene ein Kamineffekt, der wie ein Brandbeschleuniger wirkt.

Die Leute sterben heute nicht mehr den grausamen Flammentod, sondern an Rauchvergiftung. Der chemische Cocktail ist hochproblematischer Sondermüll, der 30-50% der  Versicherungssummen verbraucht. Die meisten sind daher mit ihrer Brandversicherung unterversichert, da die Aufräumkosten meist zu niedrig angesetzt sind.

Ökologische Alternativen sind:

von allen ökologischen Dämmstoffen sind im Faserbereich die Hanffasern der Rolls-Royce zu VW-Preis: Hochwertige Hanffaser wird ohne Chemie angebaut (die Pflanze wirkt wie ein eigenes Herbizid) und wächst in 3 Monaten über 4 Meter hoch und unterdrückt daher alle anderen Unkräuter. In der Hanffaser ist kein Eiweiß ( daher kein Ungezieferschutz notwendig wie  z.B. bei Flachs). Hanffaser ist eine Hohlfaser (wie ein Strohhalm) und kann daher über die Faser Feuchte transportieren bis zum Lehm- oder Kalkputz. Dieser kann die Feuchte aufnehmen und an die Umgebungsluft abgeben.

Merke: Wenn in Zellulosehaltigem Baustoff weniger als 9% Feuchte ist, ist kein Schädling bekannt, der die Zellulose (z.B. Holz oder Hanf) abbauen kann. Da Lehm und reiner Kalk nur 2-5% Restfeuchte haben, entfeuchten sie alle zellulosehaltigen Baustoffe permanent und wartungsfrei! Verzichten Sie daher unbedingt auf  Folien und OSB-Platten, weil eine Entfeuchtung der Substanz nicht stattfinden kann!

Reine Hanffasern als Zwischen- oder Aufsparrendämmung in Verbindung mit mind. 2 cm dickem Lehmputz gilt als luftdicht (an den Fenster- und Türanschlüssen muss noch ein Blaupapierstreifen eingearbeitet werden, um die Luftdichtigkeit auch hier zu erreichen).

Wenn Sie als Außenschalung eine N+F Rauspundschalung  aus gewachsenem Holz nehmen , haben Sie einen wirklich gesunden Decken- und Wandaufbau, der sicherlich nicht viel teurer ist als die konventionellen Gipskartonplatten mit Mineralwolle, dampfdiffussionsoffenen Folien jedweder Art und teuren Abklebebändern ( 5 Jahre Gewährleistung auf das Material).

Bei Gipskarton und Mineralwolle stellen Sie keine Speichermasse her und Sie haben  einen sogenannten Barackencharakter im Haus (schnell warm, schnell kalt). Mineralwolle und Styropor reichern sich mit Feuchte an – isolieren dadurch immer schlechter. Polystyrol (geschäumtes Öl)wie  z. B. Styropor ist elektrostatisch- hält das Wasser fest (denken Sie an die Wassertropfen/Tau morgens im Hof oder Garten).

Die Feuchte kann aus Styropor nie mehr entweichen. Mineralwolle ist massive Faser (kann Feuchte nicht aufnehmen – im Taupunkt entsteht Tröpfchenbildung – die Faser sackt zusammen – kommt nicht mehr hoch, es entstehen ungedämmte Hohlräume).

Haben Sie organisches Material in einem Papiersack kann die Feuchte entweichen (Lederjackenprinzip), haben Sie dies in einem Müllsack verrottet es , dies als vereinfachtes Beispiel für das Materialverhalten der unterschiedlichen Dämmstoffe.

Das nächste Negativbeispiel sind:

Weichholzfaserplatten :

Diese Platte bestehen hauptsächlich aus Rindenholz. Weiches Holz ist das erste, was man an einem Baumstamm entfernt (Rinde), da es mehr Feuchte speichern kann und die erste Angriffsfläche für Schädlinge ist (Zelluloseabbau). Was ist weiterhin in der Platte drin ? Womit sind die Fasern gebunden und gepresst worden?

OSB – Platten und grüne Rigipsplatten

Abgesehen davon ist es fast 5x so teuer wie z.B. Hanffaser. Warum darf ich OSB-Platten nicht in meinem Ofen verbrennen – sind die Formaldehydnachfolgeprodukte etwa noch gefährlicher, nur nicht so bekannt? Was ist in grünen Rigipsplatten (für Feuchträume), wenn sie als Gipsplatten nicht faulen können, was sie normalerweise tun.

Zement/Beton

Früher waren Fundamente aus Naturstein, die Fugen waren Lehm oder Kalk gemörtelt, dadurch war ein kapillarbrechender Aufbau der Sockel gegeben.

Auf dem Sockel wurde das Lagerholz des Fachwerks in Lehm gelegt, auf das breitere Fundament wurde von außen ein Opferblech oder –brett gelegt, um den Schlagregen abzuleiten. Dieser Aufbau funktionierte wunderbar und wartungsfrei.In der Neuzeit wurde in den Keller statt des Lehmbodens eine Betonplatte eingegossen und/oder auf den Sockel ein Zementputz aufgebracht oder Riemchen auf den Sockel mit zementösen Klebern aufgebracht und dadurch die kapillarbrechende Wirkung aufgehoben. Das Wasser konnte sich über den Zementputz hochziehen und das Schwellenholz zum Verrotten bringen oder sich in den heute verwendeten Gasbetonsteinen (z. B. von Yton) anreichern.

So pfuschig wurde auch der Hessenpark aufgebaut.

Die Bauphysik ist heute kein Thema mehr. Die Industrie setzt ihren Sondermüll in die „Sondermülldeponie Privathaushalt“ ab und bekommt dafür auch noch Geld. Die Architekten erhalten heute schon auf Unis und FHs Industriemappen, wo katastrophale Bauweisen als „Stand der Technik“ „verkauft“ werden.

Die Industrie übernimmt die Haftung, wenn der Architekt nach industrievorgaben plant. In den Kammern sitzen die gleichen Ausführer, wie in selbstständigen Architekturbüros, ebenso in den Baugenehmigungsbüros. Alle haben den gleichen Lehrmeister: Die Industriekartelle.

Denkmalgeschützte Häuser werden mit loser Mineralwolle ausgeblasen und mit 10x10 % erhöhter Abschreibung steuerlich belohnt. Eine wahrlich gute Lobbyarbeit.

Die Prenzlauer Hanffaser  wird von Ökotest nicht getestet  mit der Begründung, dass die Hanffaser nur EU Zulassung und keine deutsche  Bauzulassung hat.

Somit, wen wundert es, heißt der Testsieger Mineralwolle . welche anerkannterweise, durch sich verkapselnde Feinfasern auch noch krebserregend ist.

Wenn jeder 5. Erwachsene und jedes 2. Kind heute Allergiker ist, mit weiter wachsender Tendenz , hat das klare Ursachen. Eine der Hauptursachen ist unsere 3. Haut (Gebäude).

Wir empfehlen Ihnen ein Haus, was Sie auf Ihrem Gartengrundstück fast komplett kompostieren dürften . 

Nachhaltig heißt werthaltig

Denn es geht auch anders und gesund, aber da muss jeder BauHERR/IN auch HERR/IN sein wollen und den Status des unkritischen Zahlmeisters überwinden wollen.

Es gibt nach 80 Jahren endlich wieder einen kalkgebundenen Edelbimsstein, weil die Qualität des kalkgebundenen Bimssteins dem zementgebundenen Bimsstein geopfert wurde, der schneller und preiswerter zu produzieren ist. Der heutige Zement/Beton macht in jeder Weise krank (Verweis: „Das gesunde Haus“) . Warum können wir noch heute die 2000 Jahre alten römischen Aquädukte bewundern und müssen 20 Jahre alte Betonbauten schon wieder sanieren?

Fangen Sie an sich mit ihrem Haus zu beschäftigen, es lohnt sich. Machen Sie es vor dem Bauen, dann macht es Sinn. Machen Sie es danach, müssen Sie die Fehler teuer zu beseitigen. Wir können Ihnen sagen, wie es richtig gemacht wird und warum. Wir hoffen, dass wir Sie neugierig und kritisch gemacht haben.

Wir freuen uns interessierten Menschen altes Wissen und Erfahrung, für die heutige Zeit aufbereitet , weitergeben zu können. 

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